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Edeltraud Wiedemanngestorben am 15. Februar 2021

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Essenzen aus Traudi’s Leben
Wenn ein Beruf Berufung war
so war für Traudi eines klar
ein Beruf mit Kindern, das wäre fein.
Im Kinderheim Wentorf konnte es sein.
Hier bestimmte Frau Siegel am laufenden Band,
eine Freundschaft zwischen den Beiden entstand.
Von Edel liebevoll Siegelmutter genannt,
den Kindern gar, sie wie eine große Schwester war.
Dann Rübenkamp, da war´s auch nicht schlecht,
aber Frau Pries, die hatte immer Recht.
Doch die heimliche Herrin dort im Haus
das war Edel, die fleißige Maus.
Dem Bürgerverein– war sie gut  bekannt –
'ne Bastelgruppe leitete sie mit sicherer Hand
auch das Boule-Spiel war ihr nicht unbekannt.
Die Familie war stets ihr ein hohes Gut,
sie hielt sie zusammen und das war gut.
Verreist ist sie ganz selten nur,
auch war sie niemals nicht zur Kur.
Wenn es sie in die Ferne trieb,
dann nur, weil sie Familie liebt.
Ob Schottland, Schweiz oder Afrika,
kein Weg zu weit für sie war.
Als Patentante stets parat
auch dieses war ganz Traudi‘s Art.
Familienfeste , für manchen ein Graus
machten Edel gar nix aus.
Zum Weihnachtsfeste – das war klar
backte Traudi fleißig jedes Jahr.
Pfefferkuchen in jeder Form
das war wirklich ganz enorm.
Alle wurden mit bedacht
und alles war ganz selbst gemacht.
Zu Ostern malte sie Ostereier
was immer Glanz gab dieser Feier.
Jedes eine filigrane Kostbarkeit
freut uns seit Jahren zur Osterzeit

aus einem Geburtstagsgedicht